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Die Geschichte der Deponierung (westdeutschland)













Seit jeher wurden Dinge, die nicht mehr zu gebrauchen waren, in Gruben oder anderen Ablagerungsstätten entsorgt. Archäologische Funde liefern heute wichtige Erkenntnisse und ermöglichen faszinierende Einblicke in die Lebensweise früherer Menschen und Kulturen.
Die „Deponierung“ in Gruben spielte damit schon immer eine wichtige Rolle, um ein Mindestmaß an Ordnung, Sauberkeit und Hygiene zu gewährleisten.

Die geregelte und technisch aufwändig erstellte Deponie ist demgegenüber aber eher ein Produkt der Neuzeit.

Kurzabriss Geschichte der Deponierung
in West-Deutschland

In den 50er Jahren sah der Abfall noch ganz anders aus als heute. Allgemeiner Mangel führte dazu, dass Vieles repariert und weiterbenutzt wurde. Abfälle wurden meist verfüttert, kompostiert oder im Ofen verbrannt. Verpackungen bestanden aus Holz oder Papier, Kunststoffe hingegen waren noch unbekannt. Die Produkte dieser Entsorgung (Kot, Asche) wurden als Düngestoffe verwertet.

In Deutschland gab es damals noch keine Abfallgesetzgebung. Die Entsorgung unterlag lediglich dem Ordnungsrecht. Es oblag den kommunalen Verwaltungen darüber zu bestimmen, wie ordnungsgemäße Abfallbeseitigung auszusehen hatte.

Insbesondere die boomende industrielle Produktion in der Wirtschaftswunderzeit und ein damit einhergehender ansteigender Wohlstand führten ab den 60er Jahren schließlich dazu, dass die zu entsorgenden Abfallmengen rasant anstiegen und zudem viele zuvor noch unbekannte Problemabfälle entstanden.

Dies führte dazu, dass erstmals eine eigene Abfallgesetzgebung erforderlich wurde.

Das Abfallbeseitigungsgesetz von 1972 regelte erstmals Zuständigkeiten und verbindliche Mindeststandards in der Abfallentsorgung und führte dazu, dass viele kleine Gemeinden ihre bis dahin betriebenen „Müllkippen“ schließen mussten, da sie den nun gestellten Anforderungen nun nicht mehr entsprachen.

Weiterentwicklungen führten in der Folge 1986 zum Abfallgesetz, in dem erstmalig die Hierarchie „Vermeidung vor Verwertung vor Beseitigung“ festgeschrieben wurde, und schließlich 1996 zum Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz, in dem u.a. Regelungen zur Produktverantwortung getroffen wurden.




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